So einfach geht es.

abgestempelt

Sie können Bücher nehmen.
Sie können Bücher geben.
Keine Anmeldung.
Keine Kosten.

Im Laufe der Zeit sollte sich ein Ausgleich aus Geben und Nehmen einstellen. Der Schrank erhält sich dadurch autark.

Es gibt keine Schließzeiten, er ist immer geöffnet.

Neu eingestellte Bücher werden regelmäßig abgestempelt. Damit wird kenntlich gemacht, dass die Bücher dauerhaft dem Warenkreislauf, also dem Tausch gegen Geld, entzogen sind.

Das Projekt versteht sich nicht als „Leseinitiative“. Die Bücher sind hier lediglich Mittel. Der Zweck ist ein funktionierendes Beispiel von Warentausch ausserhalb des Geldkreislaufes, ein Ort der Kommunikation ausserhalb eines Konsumraumes sowie die Besetzung öffentlicher Flächen durch Nichtkommerzielles.

Unterstützen auch sie das Projekt mit einer Spende!

Neubau-der Erste

Am 5.2. 2010 wurde der erste offene Bücherschrank in Wien von Frank Gassner Ecke Zieglergasse-Westbahnstrasse in Wien Neubau errichtet.

Nach zwei Jahren ist der Schrank schon etwas lädiert gewesen. Der Schrank wurde daher völlig neu errichtet. Nun aus einem dauerhaften verzinkten Stahlrahmen mit Türen aus Sicherheitsglas. Für die nun unbefristete Genehmigung der Aufstellung ist er also bestens gerüstet.

Am 5.2.2012 wurde der neue Schrank in Anwesenheit von Hermann Nitsch, der für die Aussengestaltung verantwortlich zeigt eröffnet.

Der Schrank befindet sich auf einem kleinen Platz an einer Strassenecke in unmittelbarer Nähe einer Station der Strassenbahnlinie 49.

Dank gilt Friedrich Plöckinger vom Market, vor dessen Auslage der Schrank steht und der stehst ein Auge auf ihn hat.

Wie bisher wurde der Schrank zum überwiegenden Teil aus privaten Mittel von Frank Gassner unterstützt durch Spenden errichtet.

Öffentlich Förderungen erhielt auch dieser Schrank zu Errichtung keine.

Ottakring-Brunnenmarkt

Der zweite offene Bücherschrank in Wien steht Grundsteingasse Ecke Brunnengasse. Der Entwurf des Schrankes tritt in einen Vor-Ort-Diskurs. Er stellt sich mit seinem Prinzip „Sie können Bücher geben und / oder nehmen“ dem Konzept des Marktes entgegen.

Eine Entwurfs.-, Arbeits.- und Finanzierungskooperation von Frank Gassner mit Irene Prieler und Michael Wildmann von [. grundstein]

Dank an EIGENTUM gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungs-genossenschaftm.b.H. für das unbürokratische zur Verfügung stellen des Standplatzes.

Der Schrank ist bis Ende 2018 genehmigt, mit guten Aussichten auf eine weitere Verlängerung.

Alsergrund-Heinz Heger Park

Auf Anregung von Bezirksvorsteherin Martina Malyar und Bezirksrat Markus Gremel wurde Mitte des Jahres 2011 beschlossen, dass im neu benannten Heinz-Heger-Park, vor Zimmermannplatz 1, ein Bücherschrank errichtet werden soll. Eine Finanzierung durch den Bezirk ist bedauerlicherweise am Widerstand der Grünen im Alsergrund gescheitert.

Frank Gassner entwickelte in mehreren offenen Runden mit Alfred Gassner, Marcus Gremel, Eldin Kabaklija, Florian Mader, Hanno Mayregger, Irene Prieler, Pascal Tenczhert und Michael Wildmann einen ortspezifischen Schrank.

Zwei Bauelementen sind dem bekannten Bücheraustausch gewidmet. Hier können rund um die Uhr Bücher eingestellt oder entnommen werden. In einem nichtkommerziellen Rahmen treten Menschen der Umgebung direkt oder indirekt miteinander in Verbindung.

In einem dritten Teil wird täglich das Buch „Die Männer mit dem Rosa Winkel“ von Heinz Heger zu freien Entnahme eingestellt. Heinz Heger ist Namensgeber des Platzes. Das Buch beschreibt die Lebensgeschichte eines homosexuellen KZ-Überlebenden, der im Haus Zimmermannplatz 1 wohnte. Der Schrank setzt sich hier mit der Thematik der Platzbenennung, der Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus auseinander. Auf Betreiben von Frank Gassner fügte der Merlin-Verlag der Neuauflage ein Nachwort von Kurt Krickler bei, das den Bericht historisch abrundet. Bei der Organisation half Veit Georg Schmidt von der Buchhandlung Löwenherz, der eine breite Palette an weiterführender schwuler und lesbischer Literatur zum Thema anbietet.Der Ankauf, der für diesen Anlass gedruckten Neuauflage, wird aus Mitteln des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus mitfinanziert. Den verbleibenden Teil der Kosten übernahm Frank Gassner.
Bedauerlicherweise ist bei der Umbenennung des Platzes ein Fehler passiert. Bei Heinz Heger handelt es sich zwar um den Autor des Buches „Die Männer mit dem rosa Winkel“, nicht jedoch um dessen Protagonisten, der am Zimmermannplatz 1 wohnte. Die sich derzeit vor Ort befindliche Tafel, sowie unzählige Berichte dazu sind daher falsch. Eine ausführliche Aufklärung diese Irrtums finden sie hier zum download: Wer war Heinz Heger?
Der Schrank finanziert sich, wie die bestehenden Schränke aus privaten Mitteln von Frank Gassner, in diesem Fall mit Unterstützung durch Fred Gassner. Die Umsetzung erfolgt mit Hilfe von WERKIMPULS, dem von Frank Gassner gegründeten Werkstättenverein.

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Unterstützung

Die Benutzung der Schränke ist die größte Unterstützung.
Füllen Sie durch beständigen Büchertausch das Projekt mit Leben.

Sie wollen das Bestehen der Schränke längerfristig sichern? Falls Sie Möglichkeit und Interesse haben, sich intensiver um das Projekt zu kümmern, mailen Sie. Es werden noch „PatInnen“ gesucht, die sich verlässlich und regelmäßig um Wartungsarbeiten kümmern können.

Für den Erhalt der Schränke wird aber ebenso finanzielle Unterstützung gesucht, da z.B. leider mit Beschädigung zu rechnen ist und es regelmässig kleinere und grössere Wartungsarbeiten gibt.

Unterstütze auch Du das Projekt mit einer Spende!

Erste Bank:
Verein offenen Bücherschränke
GIBAATWWXXX
AT312011129416588400

Kontakt

Verein „offene Bücherschränke“ ZVR 186662697
c/o Mag. Frank Gassner
Kandlgasse 15/10
1070 Wien

Dies ist die Postanschrift des Vereins „offene Bücherschränke“.
Dies ist NICHT Standort einer der Schränke.
Es besteht keine Möglichkeit Bücher abzuholen, noch sie zwischenzulagern. Du kannst Deine Buchspenden direkt in einen der drei offenen Bücherschränke einstellen. Es ist nicht nötig sich dazu anzumelden.

Für Anregungen und Fragen kannst Du gerne mailen.

Du willst auch bei Dir einen offenen Bücherschrank umsetzen?
Gerne kannst Du uns für Tipps kontaktieren. Bereichere die Welt mit Deiner Idee und Entwurf! Hab‘ Spass beim Nachdenken und Erfinden! Bitte kopiere daher nicht unsere Arbeit.

Das Logo der offenen Bücherschränke ist ein eingetragenes Warenzeichen. Die Form des Bücherschrankes in Neubau unterliegt dem Gebrauchsmusterschutz sowie dem künstlerischen Urheberrecht. Die Gestaltung der beiden anderen Bücherschränke unterliegt ebenso dem gültigen künstlerischen Urheberrecht.

© alle Texte und Bilder dieser Homepage, sofern nicht anders angegeben: Verein offene Bücherschränke 2016

Dank

Mitarbeit und Unterstützung bei der Umsetzung der Schränke: Wolfgang Frühwirt, Alfred Gassner, Eldin Kabaklija, Florian Mader, Hanno Mayregger, Hermann Nitsch, Arnold Onderka, Irene Prieler, Pascal Tenczhert, Michael Wildmann, WERKIMPULS.
Wartung der Schränke: Frau Elisabeth, Herr Otto, Friedrich Plöckinger vom Market, Helge Streit, Ruth Lotter sowie viele mir unbekannte Menschen, die die Schränke nutzen und warten.
Regelmässige Buchspenden: das LOKal/Verein LOK Leben ohne Krankenhaus